Spitalbesuche

Ein Spitalaufenthalt reisst Menschen immer aus ihrem Alltag heraus. Sie übergeben sich in fremde Hände und sind unsicher was die Zukunft bringt. Die Spitäler im Raum Luzern haben ihre eigenen SpitalseelsorgerInnen, die Sie jederzeit beanspruchen können. Grundsätzlich sind sie für die Seelsorge in den Spitälern zuständig.

 

Dank der Gruppe "Spitalbesuche" ist es uns möglich, einmal pro Woche sowohl in der Hirslanden Klinik St. Anna wie auch im Kantonsspital Luzern Mitglieder der Pfarrei Ebikon zu besuchen. Dieser Gruppe gehören drei Personen an, zwei Ehrenamtliche,Toni Suter und Mägi Knupp, sowie die zuständige Pastoralassistentin Renata Huber. Durch einen Einführungskurs und regelmässige Weiterbildung erhalten die ehrenamtlichen Spitalbesucher das nötige Rüstzeug für diese dankbare aber auch sehr sensible Aufgabe. Selbstverständlich sind wir alle an die gesetzliche Schweigepflicht gebunden. 

 

Da die Spitalaufenthalte oft nur noch einige Tage dauern, kann es sein, dass Sie an unserem Besuchstag bereits wieder zu Hause sind. Deshalb können Sie oder Ihre Angehörigen jederzeit telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen und einen Besuch vereinbaren.

Mägi Knupp

«Seit zwei Jahren bin ich pensioniert. Eigentlich war ich noch nicht bereit, in den sogenannten Ruhestand zu gehen, und vermisste meinen geliebten Beruf. Doch vor drei Monaten musste ich mich ganz überraschend operieren lassen. Dieser Eingriff hat mein Leben verändert. Plötzlich musste ich Hilfe annehmen. Mir wurde bewusst, dass ich nie mehr als Pflegefachfrau arbeiten könnte. Da öffnete sich für mich ein anderes Türchen: mit der Anfrage für einen sozialen Einsatz im Dienste kranker Menschen im Spital. Zuerst zögerte ich, doch dann entflammte in mir die Freude, diese Besuche zu machen.»

Toni Suter

«Ich bin seit Mai 2015 pensioniert. Es ist nun meine Herausforderung, die dadurch entstandene Freizeit sinnvoll auszufüllen. Meine Motivation ist: einen Teil von meiner Zeit zu schenken und mich mit Personen, die im Spital sind, zu unterhalten. Damit möchte ich ihren Aufenthalt im Krankenhaus etwas erleichtern. Ich bin überzeugt, dass diese Besuche auch für mich sehr positiv sein können.»

Nach dem Spitalaustritt

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass während eines Spitalbesuchs oft kaum Zeit und auch nicht die Privatsphäre für Besuche vorhanden ist. Wenn man dann aber nach Hause entlassen wird, ist auf einmal Zeit in Fülle vorhanden.

 

Zeit, in der vielleicht auch Fragen und Ängste aufsteigen. Für die Zeit nach einem Spitalaufenthalt ist das Seelsorgeteam gerne bereit, zu Ihnen zu kommen. Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie einen Besuch wünschen.